Die Stadt Reutlingen muss ihre Klimaschutzbemühungen deutlich intensivieren, wenn der zur Einhaltungdes 1,5 °C-Ziels notwendige Beitrag geleistet werden soll.
(Taskforce Umwelt und Klima, 18.2.2026)
Wir starten mit folgenden Maßnahmen:
Kommunale Wärmeplanung bewerben
Die Dekarbonisierung der Heizwärme durch den Ausbau des Fernwärmenetzes hat mit Abstand das größte CO2-Einsparpotential. Darum engagiert sich ReutlingenZero für eine steigende Zahl der Anschlüsse.
Private Wärmplanung unterstützen
Wärmepumpen können im Winter heizen und im Sommer kühlen. Sie sind in der Anschaffung teurer als fossile Heizungen, aber im Betrieb preiswerter, weil sie einen Wirkungsgrad von 300 bis 500 % haben. Zudem erzeugen sie selbst keine CO2-Emissionen.
Photovoltaik - Mieterstrom unterstützen
Photovoltaik - Balkonkraftwerke bewerben
Eigentümer:innen und Mieter:innen, die kein geeignetes Dach haben, können ihre Stromrechnung mit einem Balkonkraftwerk deutlich senken. Voraussetzung ist ein Balkon, auf den die Sonne scheint.
Energieberatung vermitteln
Bei der energetischen Sanierung des Gebäudes, der Anschaffung einer Solaranlage oder einer neuen Heizung tauchen oft viele Fragen auf. Hier helfen Energieberatungen. Sie informieren über Fördergelder und wichtige Voraussetzungen. ReutlingenZero hilft bei der Suche von Beratungsstellen.
Kontakt mit lokalen Klimaakteuren suchen
Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Stadtverwaltung und den Einwohnern, von Organisationen, Schulen und Unternehmen. Viele engagieren sich schon. ReutlingenZero sucht mit allen den Dialog, denn Vernetzung und gegenseitige Unterstützung sind wichtig.
Weitere Maßnahmen werden folgen:
Mobilitätsplanung (Rad/Fuß)
Ausbau/Attraktivierung ÖPNV
Energetische Quartierssanierung
Aufforstung / Klimawald
Veggie-Verpflegung in Kantinen

